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Ich höre was, was du nicht hörst!


Hören wir das Gras wachsen? Nun können Davy und ich es endlich ausprobieren. Der Hörraum, der vom phaeno gestaltet wurde ist fertig und auch das Exponat betriebsbereit. Und eins stellen wir beide sofort fest. Der ganze Raum sieht aus wie ein Tonstudio. "Man fühlt sich darin wohl!", meint Davy. Und die Funktion erfüllt er sehr gut. Rund herum ist es laut. Im Innern ist es sehr viel leiser. "Die Dämmung funktioniert!", freut sich Davy.

Im tiefen und hohen Frequenz-Bereich musste Davy stark die Lautstärke erhöhen, um überhaupt noch etwas zu hören.

Schön ist auch, dass man denjenigen, der den Hörtest macht, auch noch durch ein Fenster beobachten kann. Nun geht es los. Davy startet den Hörtest. Er ist begeistert von dem Exponat. "Alles ist einfach bedienbar! Und wunderbar mechanisch!", erklärt er mir. 

Man macht den Hörtest an einer Art Mischpult. Nachdem man den Kopfhörer aufgesetzt hat, drückt man auf den Knopf unter dem Regler und zieht diesen hoch. Wenn man etwas hört, lässt man den Regler auf dieser Stelle stehen. So entwickelt sich nach und nach die Hörkurve. Davy ist fertig. Und ich bin erstaunt. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Kurve in dieser Art entwickelt. Im tiefen und hohen Frequenz-Bereich musste Davy stark die Lautstärke erhöhen, um überhaupt noch etwas zu hören. 

  • Nun bin ich an der Reihe. Ich bin gespannt, wie meine Hörkurve am Ende aussehen wird.
  • Das gute Hörvermögen der FSJ-lerin macht sich an dieser Kurve sehr deutlich!
  • Besonders die hohen Frequenzen hört Bernd altersgemäß nicht mehr.

"Wie man hört, hängt stark vom Alter und von der Veranlagung ab", erklärt mir Davy. "Ein medizinischer Test ist dies jedoch nicht", betont er. Man kann jedoch viele Eigenschaften des Ohres gut nachvollziehen und die eigene Hörbereiche erleben. Unser Forschergeist ist geweckt. Zuerst teste ich mein Hörvermögen. 

Ich bin ungefähr im gleichen Alter wie Davy. Unsere Hörkurven sind deswegen auch sehr ähnlich. Nun ist die FSJ-lerin dran. Sie ist mehr als 20 Jahre jünger. Und auch dies sieht man sofort. Außerdem hat sie der eigenen Aussage nach ein sehr gutes Hörvermögen. Dies bestätigt sich durch den kleinen Test.

Am Ende bitte ich noch "Senior" Bernd und ein Kind. Bernd gibt lachend zu, dass seine Frau schon manchmal schimpft, dass er nicht mehr alles hört. Und tatsächlich die hohen Frequenzen hört er altersgemäß nicht mehr. Wohingegen Svea vermutlich noch Fledermäuse hören kann. 
 

Für Svea ist der Hörtest ein leichtes Spiel. Hohe und tiefe Frenquenzen hört sie gleich gut.

Diese Versuche haben uns motiviert, noch mehr über unser Hörvermögen herauszufinden. Gleich nebenan kann man experimentieren, ob man Töne die von der Seite kommen besser hört, als Töne die von oben oder unten kommen. "Wir haben zwei Ohren, rechts und links am Kopf und können deswegen Töne die horizontal, also von rechts oder links kommen, sehr gut im Raum orten. Wenn diese Töne jedoch von oben oder unten im Raum zu hören sind, ist dies fast unmöglich. "Da bräuchten wir wie manche Vögel versetzt angebrachte Ohren!" erklärt mir Davy. 

So jetzt habe ich erstmal genug vom Hören und möchte mich nochmal ein bisschen beim Schreien austoben, damit sich die anderen die Ohren zuhalten müssen!