arrow_back arrow_back_small arrow_down arrow_back_small arrow_back_small arrow_up close close_small close_small icon_bag icon_car icon_car icon_car icon_clock icon_eye icon_gear icon_house icon_info icon_leaf icon_lens icon_lightbulb icon_magnet icon_mail icon_map icon_mapdrop icon_car icon_piston icon_sign icon_ticket icon_car logo_slogan_grey logo_slogan_red logo_single_grey logo_single_red logo_slogan_grey logo_slogan_grey logo_slogan_red logo_slogan_red menu play facebook-square googleplus instagram rss-feed twitter youtube
← zurück

Blog

Workshop "Meine (un)bekannten Sinne"


Ohne ein Geräusch von sich zu geben, fängt meine Kollegin Annette plötzlich an, mit Hand und Armbewegungen vor der Gruppe pwms zu agieren.

Um den Workshop 1:1 auszutesten, begeben sich die pwms in die Rolle der Schülerinnen und Schüler und meistern die erste Aufgabe.

Skepsis und Verwirrtheit breitet sich in den Gesichtern aus. Nach weiteren gestikulierenden Bewegungen ergreift sie das Wort und fragt nach deren Bedeutung. "Ich liebe dich, bitte verlass mich nicht", ruft einer der pwms in die Runde und leichtes Gelächter erfüllt den Raum. Die Stimmung an diesem Trainingstag ist gelöst. Annette löst das Ganze auf. In Gebärdensprache hat sie die Gruppe begrüßt und im phaeno herzlich Willkommen geheißen.

Der Workshop "Meine (un)kannten Sinne" ist begleitend zur Sonderausstellung "Manometer!" für die Schulklassen 5 bis 8 entwickelt worden. In diesem erforschen die Schülerinnnen und Schüler ihre Sinne. Dabei verfügen Menschen weitaus mehr als über die obligatorischen 5 Sinne – Sehen, Schmecken, Hören, Riechen und Tasten. Bei diesen fünf handelt es sich um die Aristotelischen Sinne. Zu diesen fünf kommen laut Wissenschaftlern noch weitere Sinne hinzu.

Wie gut seid ihr im Schätzen? An dieser Station wird genau dies überprüft.

Um einen Überblick über die Sinne zu bekommen, erläutert Annette diese. Besonders spannend finde ich, dass die Sinneszellen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Das menschliche Auge beispielsweise verfügt über 130 Millionen Sehsinnzellen. Im Vergleich dazu verfügen wir nur bis zu 30 Millionen Riechzellen. Aufschlussreich empfand ich die Information, dass Riechzellen schnell adaptieren, d.h. man gewöhnt sich nach einer gewissen Zeit an den Geruch und nimmt ihn dann nicht mehr wahr.

In Gruppen eingeteilt testen heute die pwms in ihrer Rolle als Schülerin und Schüler anschließend ihre Sinne. Von der Riechstation über die Taststation, vom Sehsinn über die Wahrnehmung von Temperatur und Gewicht stellen sie ihre Sinne auf den Prüfstand.

 

Seid gespannt, ob ihr es schafft, die Linie geradeaus zu laufen.

Besonders lustig ist die Station zum Überprüfen des Gleichgewichtssinns. Man dreht sich 10 Runden lang an einem Stab und läuft im Anschluss an einer roten Linie entlang. Wer seinen Sinn von den Drehbewegungen nicht verwirren lässt, kann besonders stolz sein. 
 

Der Workshop "Meine (un)bekannten Sinne" ist ab sofort buchbar.